Donnerstag, 14. Juni 2012

Ein veganer Burger


Burger. Wer liebt die nicht? Wer damit aufgewachsen ist, der vermisst sie. Und dabei ist das Fleisch darin so ziemlich der unwichtigste Teil, wenn es um den Geschmack geht. Also auf, einen veganen Burger gemacht!

Benötigte Küchengeräte
Pfanne


Zutaten für 4 Burger
4 Burgerbrötchen (ich hab bisher nur vegane gefunden)
1x VegaVita Vleischlaibchen
Ketchup (Spak Natur oder Felix Pur)
Barbecue-Sauce (Na Bio)
Stark geräucherter fester Tofu
Rucoloblätter
Tomate, Essiggurken, Zwiebel usw nach Geschmack
Salz




Zubereitung (10 Minuten)

  • Schneide das gewünschte Gemüse (Tomaten, Zwiebel, Essigkurken) in Scheiben
  • Vom Tofu schneidest Du 12 dünne Scheiben ab und salzt sie
  • Halbiere die beiden Vleischlaibchen und gib sie ohne Fett in eine Pfanne. Auf beiden Seiten so anrösten, dass sie leicht braun werden
  • Dann kommen die die Tofuscheiben für ca 1 Minute pro Seite in die Pfanne. Sie müssen goldbraune Streifen bekommen.
  • Tofu raus, halbierte Brötchen rein. Leicht bräunen. Achtung, das geht sehr schnell!
  • Ganz am Ende kannst Du noch die Gemüsescheiben kurz anrösten. Die sollten nicht braun werden (bis auf den Zwiebel), sondern nur warm und weich!
  • Auf die Unterseite der Brötchen eine dünne Schicht Barbecue-Sauce. Darauf ein halbiertes Vleischlaibchen mit der flachen Seite nach oben. Die Gurkenscheiben kommen jetzt dran. Dann je drei Scheiben Tofu darauf verteilen.
  • Tomatenscheibe, Zwiebel, was andres oder gar nichts? Das wäre jetzt an der Reihe.
  • Am Ende gibst Du eine wirklich große handvoll Rucola drauf und drückst den Burger bestimmt, aber gefühlvoll flach.
  • Und genau so schlägt dieser Burger jeden anderen aus bekannten Fast Food Ketten geschmacklich um Welten



  • 2 Kommentare:

    Christina Kral hat gesagt…

    Hab gerade diesen Artikel gelesen und werde heute auch Vegie-Burger machen (bin aber kein Vegetarier). Bischen blöd finde ich allerdings diese ganzen "Fleischsimulations-Produkte". Entweder esse ich Fleischgericht oder nicht (IMHO). Ich werde mir das Patty aus Zucchini, Kichererbsen-Püree und Schalotten selber braten.
    Vielen Dank für die Idee. Liebe Grüsse von Tina

    Joachim hat gesagt…

    Liebe Tina,

    Fleischersatz ist immer Thema bei Nicht-Veganern. Nun muss aber auch ein Veganer Eiweiß zu sich nehmen und Seitan schmeckt gewürzt wie Fleisch einfach am besten. Es ist ja auch so, dass fast niemand Fleisch des Fleischgeschmacks wegen ißt, sondern weil es gut gewürzt wird. Ein Schweinsbraten ohne Knoblauch und Kümmel ist fast ungenießbar. Humus dagegen mit Knoblauch und Kümmel schmeckt fast wie Bratensaft. Es sind also die Gewürze, die es ausmachen, nicht das Eiweiß (Fleisch).

    Und wenn Dich das noch niocht überzeugt hat: Wie sieht es aus mit einem Karottenkuchen? Ist dieser "Obstersatz" auch abzulehnen? Hast Du schon mal Margerine benutzt, diesen "Butterersatz"? Warum ißt man ohne Nachzudenken Salami aus Schwein (original Esel), Gulasch mit Rind (original Pferd) oder Huhn, warum Fetakäse aus Kuhmilch (original Schaf/Ziege), warum Wiener Schnitzel vom Schwein/Huhn/Pute (original Kalb) usw.? Warum ist es also ganz normal, tierisches Eiweiß durch jedes andere zu ersetzen, nur nicht durch pflanzliches?

    Jeder Esser ersetzt laufend Rohstoffe in seiner Nahrung durch andere Rohstoffe, das ist beim Kochen völlig normal, nur dadurch sind unendlich viele Gerichte entstanden. Nur beim Ersatz vom tierischen Eiweiß durch pflanzliches Eiweiß, da machen sich die Menschen Gedanken.

    Herzliche Grüße
    Joachim

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    Willkommen am schwarzen Brett des Küchenchefs. Sei bitte freundlich, auch wenn Dir eine Mahlzeit nicht geschmeckt hat. Gäste, die meine Küche mit deftigen Saucenspritzern neu ausmalen möchten, bekommen Küchenverbot.